… und zwar von Sabine und ihrem Organisations-Blog (danke, Sabine!). Deswegen lesen Sie hier einen Beitrag, der für unser Blog eher ungewöhnlich ist: Es geht ausnahmsweise nicht ums Schreiben, sondern um uns.
1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Barbara: Ich wollte es einfach einmal ausprobieren und zunächst ein bisschen abseits meiner beruflichen Themen „herumspielen“. Daher habe ich 2013 mein Allgäu-Blog gestartet. Als Judith und ich dann 2015 unsere Website „Die Briefprofis“ relauncht haben, war für uns klar, dass dazu auch ein Blog gehört. Hier haben wir die Freiheit, alle möglichen Themen rund ums Schreiben aus unserem persönlichen Blickwinkel darzustellen.
Judith: Als Ratgeberjournalistin habe ich gemerkt: Ich schreibe fast nur noch Anleitungen, sehr trocken, selten humorvoll. Dabei haben mich satirische und kabarettistische Texte immer gereizt. Ich lache ebenso gerne, wie ich Menschen zum Lachen bringe. Und was wäre da besser geeignet als sprachliche Ausrutscher?
2. Wie viel Zeit investierst du täglich/wöchentlich für dein Blog?
Barbara: Wir posten jede Woche einen Beitrag, und zwar meistens abwechselnd einen Schnappschuss und einen Text mit Schreibtipps. Den ganzen technischen Kram übernehme ich; meistens brauche ich etwa zwei Stunden in der Woche für meine Arbeit am Briefprofi-Blog.
Judith: Extrem wenig. Aber dann packt mich wieder das Blogfieber, etwa wenn ich mit meiner Kamera unterwegs war und Schnappschüsse über missglückte Werbesprüche oder bürokratische Hinweisschilder gemacht habe. Da kann ich dann zwei bis drei Stunden am Stück Blogbeiträge schreiben.
3. Was ist dein liebster Blogbeitrag in deinem Blog?
Barbara: Am meisten gelacht habe ich beim Schreiben des Artikels zum Speisekarten-Deutsch. Ansonsten mag ich besonders die Texte, bei denen ich im Laufe der Recherche selbst etwas gelernt habe, zum Beispiel bei „Von Standards und Standarten“. Von Judiths Schnappschüssen gefällt mir am besten der mit dem prozentualen Geburtstag und über die Glückwünsche vom ADAC habe ich mich auch sehr amüsiert.
Judith: Von meinen eigenen Beiträgen gefällt mir „Der neue Absolutismus“ ganz gut. Und bei Barbaras gibt es zwei Kategorien: Am lehrreichsten finde ich den Text „Von Standards und Standarten“ und am lustigsten „Gästen wird doch allerhand zugemutet“.
4. Erzählst du jedem gleich von deinem Blog?
Barbara: Nö. Nur wenn das Gespräch auf Schreibthemen kommt.
Judith: Ehrlich gesagt, nein. Es muss schon zum Gesprächsthema passen.
5. Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Barbara: Für mich gibt es keinen perfekten Tag – es gibt an jedem Tag Dinge, die mir Freude machen und welche, die ich nicht so toll finde.
Judith: Ein Wandertag in der freien Natur!
6. Wie wichtig sind Musik, Essen und Bewegung in deinem Leben?
Barbara: Ich esse gerne und brauche viel Bewegung, damit ich mich wohlfühle. Musik mag ich, aber nicht als Dauerberieselung im Hintergrund.
Judith: Da lasse ich ausnahmsweise mal meine Nichte Lisa sprechen. Die meinte nämlich über Familien-Foxterrier Kasperle: „Wenn Kasperle ein Mensch wäre, dann wäre er wie Tante Ju [ich]: Fressen, fressen, schlafen und spazierengehen.“ Damit ist meine Neigung zu gutem Essen und Bewegung an der frischen Luft hinreichend beschrieben. Und was die Musik angeht: Ohne sie könnte ich nicht leben – von Barockmusik bis zu fetzigem Rock ‘n‘ Roll.
7. Was gibt dir Kraft?
Barbara: In den Armen? Täglich 10 Liegestütze.
Judith: Ein möglichst täglicher Besuch bei den Ziegen, die hier in unserem Dorf weiden. Die können inzwischen sogar Pfötchen geben. Oder sollte ich „Hüfchen“ sagen?
8. Kochst du gerne oder lässt du lieber kochen?
Barbara: Wie ich schon sagte: Ich esse gerne – aber das Kochen überlasse ich gerne meinem Mann. Er kann das viel besser und hat dafür wesentlich mehr Fantasie und Geduld als ich.
Judith: Auch ich lasse mich lieber bekochen, bin aber dann auch ein dankbarer Esser.
9. Wie und womit planst du deinen Alltag?
Barbara: Ganz altmodisch mit einem Spiralkalender von der Sparkasse und einer To-do-Liste auf einem A5-Block. Ich liebe es, To-dos mit einem dicken roten Filzstift abzuhaken. Für Terminerinnerungen (z. B. für Telefontermine) nutze ich den Outlook-Kalender.
Judith: Wenn ich unterwegs bin, neuerdings mit einem iPhone, das ich als tragbaren elektronischen Kalender nutze, der sich automatisch mit meinem Computer synchronisiert. Im Büro dagegen nutze ich kleine Zettelchen, auf denen ich die anstehenden Aufgaben aufschreibe, um nur ja keine zu vergessen.
10. Was sind deine größten Schwierigkeiten bei der Organisation von Alltag (und Büro)?
Barbara: 24 Stunden reichen einfach nicht für alles, was ich machen will bzw. sollte.
Judith: Riesengroße Arbeitsberge und bei Terminen ein unglückseliger Hang zur Vergesslichkeit …
11. Worüber beschweren sich andere Menschen im Umgang mit dir?
Barbara: Da fallen mir so viele Punkte ein, dass sie ich sie hier unmöglich alle wiedergeben kann …
Judith: Das Problem ist: Sie beschweren sich meistens nicht bei mir, sondern bei anderen Leuten. Also kann ich hier nur raten: Ist es meine Gefräßigkeit? Meine bisweilen oberlehrerhafte Besserwisserei? Meine Vergesslichkeit? Mein beißender Spott? Meine schwäbische Sparsamkeit? Meine Gewohnheit, überall mit Strickzeug aufzutauchen? Such dir etwas aus; Laster habe ich genug.
Der Liebster Award – die Regeln
- Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
- Beantworte die 11 Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
- Nominiere 3 bis 8 weitere Blogger für den Liebster Award.
- Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
- Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
- Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.
- Das Logo „Liebster Award“ kannst Du hier herunterladen.
Meine Fragen für die Nominierten des Liebster Award
- Wie bist du zum Bloggen gekommen?
- Wie viel Zeit investierst du täglich/wöchentlich für dein Blog?
- Was ist dein liebster Blogbeitrag in deinem Blog?
- Erzählst du jedem gleich von deinem Blog?
- Welche Ziele verfolgst du mit deinem Blog?
- Welchen Stellenwert hat das Lesen in deinem Leben?
- Und das Schreiben?
- Wenn du ein Fach- bzw. Sachbuch empfehlen solltest, das für dich besonders wichtig ist – welches wäre das?
- Hast du dich schon einmal über ein Schreiben/eine E-Mail richtig geärgert? Falls ja, warum?
- Wie möchtest du in einem Brief oder einer E-Mail (nicht) angeredet werden?
- Was machst du, wenn du für etwas, das du schreiben willst, einfach nicht die passende Formulierung findest?
Wir nominieren folgende Blogs:
Das nicht nur für Eltern höchst lesenswerte Lehrerblog von Herrn Rau, Stefanie Kühns Finanzblog und das Pflanzenlust-Blog als Highlight für alle Naturfreunde.


11. April 2015 um 2:52 pm Uhr
Ich war ja nicht ganz sicher, ob ihr euch über die Nominierung freut. – Nachdem ich eure unterhaltsamen Antworten jetzt gelesen habe, glaube ich, dass nicht nur ich Spaß hatte …
Vielen Dank fürs Mitmachen und liebe Grüße
Sabine