eine Hand voll Paragraphen

3. August 2017
nach Barbara
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Sperriger Nominalstil – so ersetzen Sie ihn durch Verbalstil

Zugegeben, der Nominalstil hat einen Vorteil: Mit ihm kann man schön kompakt formulieren. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Juristen diese Anhäufungen von Substantivierungen so lieben. Daraus ergeben sich aber sperrige Texte, die zum einen weit von der gesprochenen Sprache … Weiterlesen

Anführungszeichen - hier verwendet für einen Post, in dem klassische Zitate ins Behördendeutsch übersetzt wurden

20. Februar 2017
nach Barbara
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Zitate ins Behördendeutsch übersetzt: Erkennen Sie sie wieder?

Viele „geflügelte Worte“ sind nur deswegen so bekannt, weil sie einen Sachverhalt kurz und prägnant auf den Punkt bringen. Das typische Behördendeutsch funktioniert genau anders herum: Es macht aus einem im Grunde einfachen Sachverhalt unter Einsatz von Vorreitern, abstrakter Sprache, … Weiterlesen

Wegweiser nach "schlecht" und "gut" - hier im Hinblick auf Fachbegriffe in der Kundenkorrespondenz

10. November 2016
nach Barbara
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Behördendeutsch verständlich machen: Teil 7 – Wortschatz entrümpeln

Neben verschachtelten Bandwurmsätzen und umständlichen Floskeln hat das Behördendeutsch seinen ganz eigenen Wortschatz entwickelt. Dieser zeichnet sich durch sachliche Differenzierung, mitunter durch eigenwillige Kreativität, vor allem aber durch eine blutleere Abstraktheit aus. Manchmal wirkt das gestelzt, manchmal komisch. Für so … Weiterlesen

22. September 2015
nach Barbara
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Mit diesem Fachkauderwelsch vergraulen Sie garantiert jeden Kunden!

Die E-Mail, aus der dieser Text stammt, leitete mir meine Freundin Astrid mit den Worten weiter: „Tja, da weiß ich nicht genau, ob ich eingeladen werde oder ob man mich erschrecken will.“ Neugierig geworden, las ich folgenden Text: Das ist … Weiterlesen

20. August 2015
nach Barbara
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Briefeinstieg: Der verflixte erste Satz …

… macht vielen Menschen zu schaffen. Diese Woche habe ich wieder ein besonders hübsches Beispiel in der Post gefunden: Eine Dame aus der Kulturverwaltung einer benachbarten Kleinstadt schickte mir das neue Programm für das M…-Theater. Das Begleitschreiben begann so: Verehrte … Weiterlesen

1. April 2015
nach Judith
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Grüße vom Amtsschimmel … unter Vorbehalt der Nachprüfung

Oh wie schön ist Finanzamts-Deutsch! Ich kann gar nicht genug davon kriegen! Da ist alles drin, was mein Bürokratenherz höher schlagen lässt. Konkret: Schachtelsätze, die über einen ganzen Absatz reichen („Falls der Steuerbescheid … die Belege aufzubewahren“) umständliche Partizipialkonstruktionen („die … Weiterlesen

13. Februar 2015
nach Barbara
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Ein Brief vom Steuerberater: eine Stilkritik

Mein Steuerberater, den ich fachlich und menschlich sehr schätze, nimmt mir viel Arbeit ab, die ich als lästig und unangenehm empfinde. Nicht zuletzt sind Steuersachen so unangenehm, weil die Sprache, in der die Steuergesetzgebung, die Schreiben des Bundesfinanzministeriums und der … Weiterlesen

22. Januar 2015
nach Barbara
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Noch mehr Behördendeutsch: „Bezug nehmend auf Ihr Schreiben vom …“

Wer „behördisch“ schreibt, liebt offensichtlich Bezüge. Anders ist es nicht zu erklären, warum sich Sätze dieser Art in so vielen Schreiben finden: „Bezug nehmend auf Ihr Schreiben vom …“ „Unter Bezugnahme auf …“ „Bezüglich Ihrer Anfrage vom …“ In der … Weiterlesen

14. November 2014
nach Barbara
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5 Floskeln, auf die Sie in Ihren Briefen getrost verzichten können

Floskeln haben den Vorteil, dass man beim Schreiben nicht lange nachdenken muss – sie schreiben sich gewissermaßen von selbst. Leider sagen sie aber inhaltlich kaum etwas aus: Die „Floskel“ ist laut DUDEN nämlich definiert als „inhaltsarme Redensart“. Womöglich schließen Ihre … Weiterlesen