Es geht wohl nicht bloß mir so: Coffee to go kommt schon wegen des blöden Anglizismus nicht in Frage. Noch dazu ist es ja ein Pseudoanglizismus, denn im Englischen ergibt dieser Ausdruck gar keinen Sinn. Irgendwie seltsam erscheint mir allerdings die folgende Übersetzung ins Deutsche, die einen gewissen Zweifel daran aufkommen lässt, ob das dunkle Gebräu denn überhaupt genießbar ist:
Hm … soll hier nun die Transportfähigkeit des Kaffees als Hauptvorzug hervorgehehoben werden? Oder ist diese Aufschrift in Wirklichkeit eine Aufforderung dazu, das Getränk sofort in den nächsten Kanal zu kippen? Wir werden es wohl nie erfahren …
Briefprofi Barbara findet übrigens den Versuch der Coffee-to-go-Vermeidung sehr löblich und hat sich Gedanken über Alternativen gemacht.
Wie wäre es z. B. mit
- Kaffee zum Mitnehmen
- Kaffee für unterwegs
- Mitnahme-Kaffee
?

