Best of Behördendeutsch

ParagraphenBehördendeutsch, Beamtendeutsch oder auch Amtssprache nennen wir eine Sprache, die wir von deutschen Amtsstuben gewöhnt sind und die sich durch eine gewisse Sperrigkeit auszeichnet. Sie entsteht aus dem Bemühen um formale und juristische Korrektheit und auch, „weil man in Behörden halt so schreibt“, führt aber dazu, dass die Schreiben schwer verständlich sind.

Manchmal sorgen sie für Verwirrung, manchmal auch für Ärger. Zu den für diese Behördensprache typischen „Stilsünden“ – die sich übrigens keineswegs nur in Behörden, sondern auch in vielen Unternehmen finden – haben wir bereits mehrere Texte veröffentlicht. Die besten haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Unsere Beitragsserie zum Thema Behördendeutsch

Behördendeutsch in verständliche Sprache übersetzen: Teil 1 – Streckverben
Lasst die Verben doch einfach Verben sein!

Behördendeutsch in verständliche Sprache übersetzen: Teil 2 – Nominalstil
Die Verdichtung der Sprache und Reduzierung der syntaktischen Komplexität durch Verwendung zahlreicher Substantivierungen dienen meist nicht der Erbauung des Lesers. Im Beitrag lesen Sie, wie Sie derartige Nominalstilmonster ganz einfach vermeiden.

Behördendeutsch in verständliche Sprache übersetzen: Teil 3 – Passivkonstruktionen
Das Passiv hat durchaus seine Berechtigung. Oft wird es aber nur eingesetzt, um Verantwortung zu verschleiern – und Texte im Passivstil bringen den Leser schnell zum Gähnen.

Behördendeutsch in verständliche Sprache übersetzen: Teil 4 – Schachtelsätze
Literarisch können sie sehr ansprechend sein. In der Geschäftskorrespondenz haben verschachtelte und bandwurmartig mäandernde Sätze aber keine Existenzberechtigung.

Behördendeutsch in verständliche Sprache übersetzen: Teil 5 – Füllwörter & Blähsprache
Ich meinerseits darf Ihnen aufrichtig versichern, dass viele der im obigen Beitrag genannten Füllwörter absolut verzichtbar sind.

Behördendeutsch in verständliche Sprache übersetzen – Teil 6: Vorreiter
Mit diesem Beitrag möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass es völlig unnötig ist, einen Satz mit einem Vorreiter einzuleiten, der darauf aufmerksam macht, dass gleich etwas mitgeteilt wird. Merke: Vorreiter sind überflüssig und können weg.

Behördendeutsch verständlich machen: Teil 7 – Wortschatz entrümpeln
Drei Praxisbeispiele zeigen, wie behördensprachliche Formulierungen einfache Dinge so kompliziert machen, dass man sie nicht mehr versteht.

Weitere Anmerkungen zum typischen Amtsdeutsch

Behördendeutsch: von Zweitschriften und Ablichtungen
Kaum zu glauben, wie vielfältig die Vervielfältigung formuliert werden kann …

Noch mehr Behördendeutsch: „Bezug nehmend auf Ihr Schreiben vom …“
Bezüge zum Briefeinstieg sind zwar beliebt, aber umständlich und überflüssig.

5 Floskeln, auf die Sie in Ihren Briefen getrost verzichten können
Höflichkeit funktioniert auch ohne Hohlformeln.

Ein Brief vom Steuerberater: eine Stilkritik
Schönes Praxisbeispiel zum Thema.

Die Grenzen des Genderns
Gerade in Behörden legt man viel Wert auf gendergerechte Sprache. Das ist ein nobles Anliegen, dessen Umsetzung aber mitunter die Grenzen zur Albernheit überschreitet.

Lustiges Behördendeutsch

Zitate ins Behördendeutsch übersetzt: Erkennen Sie sie wieder?
Wir haben uns den Spaß gemacht, einige Klassiker behördensprachlich zu verklausulieren. Finden Sie heraus, welches bekannte Zitat sich hinter den Floskeln verbirgt?

Perspektivwechsel: Wie eine Versicherung die Welt sieht
Im Bürokratenjargon wird aus einem Terrier ein Wagnis …