Da mag die Botschaft noch so himmlisch sein: In vielen Weihnachtsbriefen tobt der Fehlerteufel herum. Einige Schreibfehler kramt das Fehlerteufelchen offenbar Jahr für Jahr aufs Neue aus seiner Klamottenkiste. Ein paar Beispiele gefällig? – Bitteschön:
- „Alles Gute im Neuen Jahr“ („neu“ wird auch in Verbindung mit dem Jahr kleingeschrieben)
- „Sylvester“ (da der betreffende Tag nach dem gleichnamigen Heiligen benannt ist und nicht nach dem Hollywood-Muskelprotz Sylvester Stallone, schreibt man ihn mit i: Silvester)
- „die Ereignisse diesen Jahres“ (es muss „dieses Jahres“ heißen)
- „einen guten Rutsch in’s neue Jahr“ (die gängigen Verbindungen aus Präposition und Artikel schreibt man ohne Apostroph – also „ins“, „fürs“, „aufs“, „unters“)
Ein Fehler gefällt mir allerdings so gut, dass ich ihn gerne beibehalte. Nämlich das Wort, das sich laut Fehlerteufelchen mit vier „tz“ schreibt: Atzventzkrantzkertze …
