27. September 2016
nach Judith
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Cordon blöd auf dem Kassenzettel

Beim Fleisch kochen heutzutage die Emotionen hoch, und so muss sich über diese kreative Variante des Cordon bleu niemand wundern:

gefuelte-schnitzel-zugeschnitten-20-09-2016

Mir fehlt auf diesem Kassenzettel allerdings der Buchstabe h – gefühlte Schnitzel, das wäre doch mal was ganz Neues. Vielleicht auch als Alternative zur FdH-Diät.

Beim Fleichkäse“ bin ich mir noch nicht so sicher. Ist das die Variante aus der Eifel? Weichkäse? Vielleicht Käse? Naja, vielleicht auch nicht …

Thumbs Up - Konzept

20. September 2016
nach Barbara
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Wie Sie das Datum korrekt schreiben (nach DIN 5008:2011)

Das Datum korrekt schreiben – das kann doch wohl nicht so schwierig sein, oder? Es sind ja schließlich nur drei Bestandteile unterzubringen, nämlich Tag, Monat und Jahr. Tatsächlich herrscht aber bei der Schreibweise des Datums in der Praxis ein ziemliches Kuddelmuddel. Das liegt auch daran, dass der Duden andere Vorschriften macht als die DIN 5008:2011 (sie trägt übrigens den Namen „Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung“) und vor allem daran, dass viele Leute weder die Duden- noch die DIN-Regelungen kennen.

Kleiner Selbsttest

Was denken Sie: Welche Schreibweisen sind korrekt, welche nicht?

14.9.16
14.09.16
14.9.2016
14.09.2016
2016-9-14
2016-09-14
14. Sept. 2016
14. Sept. 16
04. September 2016
4. September 2016

Sie sehen: Es kommen doch erstaunlich viele Möglichkeiten zusammen, ein Datum zu schreiben.

Kommen wir zur Auflösung des kleinen Tests:

Korrekte Schreibweisen nach DIN 5008:2011

14. September 2016 – 4. September 2016 – 4. Sept. 2016

Bei dieser alphanumerischen Schreibweise ist die Jahreszahl immer 4-stellig anzugeben, beim (einstelligen) Tag ist aber keine Null aufzufüllen. Der abgekürzte Monatsname sollte nur außerhalb des Fließtextes verwendet werden.

Ebenfalls möglich ist die internationale Schreibweise in der Reihenfolge Jahr-Monat-Tag (jeweils mit Mittestrich):

2016-09-14

Das Jahr wird ebenfalls 4-stellig angegeben. Anders als bei der alphanumerischen Schreibweise steht hier aber eine sogenannte führende Null vor einstelligen Tagesangaben. So richtig durchgesetzt hat sich diese Schreibweise allerdings nicht.

Häufiger zu sehen und ebenfalls korrekt ist daher die Schreibweise Tag.Monat.Jahr (4-stellig), wobei bei einstelligen Tag- oder Monatsangaben ebenfalls die führende Null steht:

14.09.2016 – 04.09.2016

Nach Duden gibt es eine weitere Art, wie Sie das Datum korrekt schreiben:

Die Regeln der deutschen Rechtschreibung kennen nämlich keine Zahlengliederung durch Mittestriche, aber auch keine führende Null. Demnach ist die internationale Schreibweise nicht vorgesehen, dafür aber auch diese Schreibweise möglich:

14.9.2016 – 4.9.2016

Fazit

Ob Sie sich lieber am einen oder am anderen Regelwerk orientieren, ist letztlich Geschmackssache. Sie sollten sich aber für eines entscheiden und dessen Regeln konsequent anwenden. Das ist auch im Sinne eines einheitlichen Unternehmensauftritts. Und natürlich sollten Sie auf falsche Schreibweisen genauso konsequent verzichten.

Nicht in Ihren Schriftstücken zu lesen sollten also folgende Schreibungen sein:

Falsch: 14.9.16 – 2016-9-14 – 04. Sept. 2016

Übrigens: Mehr über die nach Duden und DIN korrekte Schreibung von Satzzeichen lesen Sie auch im Beitrag zum Thema Leerzeichen, Informationen zur Gestaltung von Rechnungen nach der DIN 5008:2011 finden Sie hier.

14. September 2016
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Kinder aus Freilandhaltung? Freilaufende Kinder?

Hier ist ein Fundstück aus meinem Urlaub im Süden Englands, das mich ins Schmunzeln gebracht hat, aber auch ins Grübeln:

schild-freilaufende-kinder

Gesichtet habe ich das Schild auf einem Bauernhof-Café. „Free range eggs“ sind Eier aus Freilandhaltung, aber „free range animals“ sind freilaufende Tiere. Auf die muss man als Autofahrer schon achtgeben. Auf Kinder natürlich auch. Aber freilaufende Kinder sollten doch eigentlich der Normalfall sein, oder? Sie gehören schließlich nicht hinter Zäune oder an die Leine. Nicht einmal in England, das ja nicht gerade als Kinderparadies bekannt ist. Immerhin werden die Kinder hier noch vor den Tieren genannt, das macht Hoffnung …

Satzzeichen

5. September 2016
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Pluralbildung: wenn mit s, dann ohne Apostroph!

Zugegeben: Die Pluralbildung ist im Deutschen alles andere als einfach. Es gibt acht verschiedene Pluralendungen und kaum verlässliche Regeln, wann welche Endung anzuwenden ist. Nicht-Muttersprachlern wird daher meistens geraten, die Pluralendungen gleich mit dem jeweiligen Substantiv mitzulernen.

Anders sieht es im Englischen aus, wo man einfach ein s an das Wort anhängt und damit fast immer richtig liegt. Diese einfache Lösung lädt wahrscheinlich dazu ein, sie ins Deutsche zu übertragen. Das Ergebnis wirkt dann aber befremdlich:

Pluralbildung-Armband

Korrekt wäre „Armbänder“. Auch wenn schwer zu erklären ist, warum es

das Band – die Bänder
der Rand – die Ränder

heißt, aber

der Brand – die Brände.

Aber die -e und -er-Endungen sehen wir uns nicht weiter an, hier soll es ja um die Pluralbildung mit s gehen.

Im Deutschen gibt es nämlich neben den sieben anderen Varianten auch eine Pluralbildung mit s:

Im Wesentlichen gilt sie für Wörter, die auf a, i, o, u oder ein betontes e enden, und zwar unabhängig davon, ob es sich dabei um Fremdwörter handelt.

Wo ist dann hier das Problem?

Pluralbildung-Autos

Genau: Der Apostroph ist unnötig und falsch. Bei der Pluralbildung wird das s einfach nur angehängt. Es heißt: die Autos.

Auch für englische oder französische Wörter, die im Deutschen gebraucht werden, erfolgt die Pluralbildung mit s:

Was ist dann hier falsch?

Pluralbildung-Shakes

Genau: Schon wieder der verflixte Apostroph. Er wird im Englischen für die Pluralbildung genauso wenig gebraucht wie im Deutschen. Es heißt: die Shakes.

Und hier? (Lesen Sie mal die Angebotsliste genau durch.)

Pluralbildung-Creme

Man kann die Creme zwar auch als Krem schreiben, aber wenn man erstere in die Mehrzahl setzt, ist „Cremes“ die korrekte Schreibung. Die Lösung heißt also mal wieder: mit s, aber ohne Apostroph.

Wirklich benötigt wird der Apostroph im Englischen bei Namen im Genitiv. Im Deutschen ist das natürlich auch wieder ein bisschen komplizierter. Lesen Sie hier meinen Beitrag dazu.

26. August 2016
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Sind Verbotsschilder typisch deutsch?

Ich war doch etwas erschrocken, als ich diese vielen Verbotsschilder gesehen habe:

Verbotsschilder-klein

Verboten! Polizeilich verboten! Achtung! Vorsicht! Puh, das ist aber alles sehr restriktiv und ängstlich hier!

Gut, es handelt sich hier um ein Schaufenster mit Werbung bzw. Beispielen für Schilder, die man in diesem Geschäft erwerben kann. Aber ist das nicht vielleicht doch ein Spiegel für unsere Gesellschaft? Wie schön wäre es, ab und zu auch mal ein Schild „Spielen erlaubt!“ oder „Hier dürfen Sie parken/baden/durchgehen!“ zu sehen …

Closeup of Address Bar of Web Browser

16. August 2016
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Unsere Linktipps für alle, die Geschäftsbriefe schreiben

Man muss nicht immer alles wissen, wenn man weiß, wo man es nachschlagen kann. Hier habe ich Ihnen Linktipps für Geschäftsbriefe zusammengestellt, die Ihnen das Leben leichter machen, wenn Sie beruflich korrespondieren und die auch wir Briefprofis gerne nutzen:

Briefbogen nach DIN 5008:2011

Wer einen Briefbogen selbst einrichten möchte, tut gut daran, sich an die offiziellen „Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung“ zu halten, die als DIN 5008 in der Fassung von 2011 gelten. Einen Muster-Briefbogen, der als Vorlage für einen Normbrief heruntergeladen werden kann, stellt die Deutsche Post hier zur Verfügung.

Portokalkulator

Das der Standardbrief jetzt 70 Cent Porto kostet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Aber da gibt es ja noch all diese anderen Portostufen, je nach Umschlaggröße und Gewicht der Sendung. Hilfreich ist hier der Portokalkulator der Deutschen Post, in dem Sie Maße und Gewicht der Sendung eingeben und dann das dafür benötigte Porto berechnen lassen:

Eine gute Übersicht über die derzeit gültigen Gebühren für Postkarten, Briefe und Einschreiben finden Sie unter www.arbeiten-im-sekretariat.de.

Rechtschreibregeln

Diese Seiten nutze ich in Zweifelsfällen immer wieder gern: Die Rechtschreibregeln auf der Duden-Website im schnellen Überblick, nach Suchbegriffen geordnet – von A wie Abkürzungen bis Z wie Zusammentreffen von drei gleichen Buchstaben – und mit Beispielen erklärt.

Synonyme

Nicht schon wieder denselben Begriff verwenden – aber welchen denn sonst? Hier hilft ein Blick ins Online-Synonymwörterbuch. Mir persönlich gefällt besonders gut das Woxikon.

Email icon (flat design)

10. August 2016
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Lügen wir in E-Mails mehr als am Telefon?

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass wir gar nicht so selten lügen. Nicht richtig schlimm, aber doch ein bisschen: „Oh, ich würde ja gerne kommen, aber ich habe leider schon einen anderen Termin.“ Es ist netter als: „Nö, dazu habe ich wirklich überhaupt keine Lust.“ Aber es ist gelogen. Genauso wie viele andere Ausreden, Komplimente, Entschuldigungen, die wir privat oder beruflich äußern. Etwa zur scheußlichen neuen Frisur der Kollegin: „Steht dir wirklich gut!“ Oder zum wieder einmal total abwegigen Vorschlag des Kollegen: „Super Idee!“

E-Mails, persönliches Gespräch oder Telefonat: Welche Medium verführt eher zum Lügen?

Dazu habe ich ein sehr interessantes Interview in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Psychologie heute gelesen, und zwar mit dem kanadischen Psychologen Jeff Hancock.

Ich dachte, dass man im persönlichen Gespräch am ehrlichsten ist und dass man in E-Mails eher die Wahrheit verbiegt als im Telefonat. Falsch gedacht! Hancock hat das wissenschaftlich untersucht und sagt ganz klar: Im persönlichen Gespräch flunkern wir kaum. Aber am Telefon wird zweieinhalbmal so viel gelogen wie per E-Mail.

Die „Super Idee!-Lügen“ nennt Hancock übrigens „Butler-Lügen“, weil man sie äußert, wenn man nett sein und die Form wahren will.

Das bringt uns zu einer weiteren interessanten Frage:

Welche Faktoren beeinflussen die Ehrlichkeit in der Kommunikation?

Laut Hancock sind es drei Faktoren:

1. Gleichzeitigkeit: Findet die Kommunikation gleichzeitig oder zeitlich versetzt statt?
2. Flüchtigkeit: Sind die Worte flüchtig wie beim persönlichen Gespräch, oder können sie gespeichert, kopiert und weitergeleitet werden?
3. Distanz: Ist der Kommunikationspartner vor Ort oder weit entfernt?

Treffen Gleichzeitigkeit, Flüchtigkeit und große Distanz zusammen, wird am meisten gelogen, weil man zum einen spontan reagieren muss und zum anderen der Gesprächspartner unsere möglicherweise verräterische Mimik nicht sehen kann. Genau das ist am Telefon der Fall. Übrigens auch bei WhatsApp- und anderen Messenger-Nachrichten.

Das sagt der Psychologe dazu:

„In E-Mails flunkern wir viel weniger. Man hat ja Zeit, sich eine elegante Antwort zu überlegen, die einerseits wahr ist und trotzdem niemanden beleidigt.“

Mein Fazit: Wenn Sie erfahren wollen, was Menschen wirklich denken, sollten Sie um schriftliche Stellungnahmen bitten. Oder um ein persönliches Gespräch, von Angesicht zu Angesicht.

3. August 2016
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Kreative Friseurnamen: Haarkünstler verkünsteln sich sprachlich gern

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie kreativ Friseure bei der Namensfindung für ihre Salons sind. Ich kenne keine andere Branche, die sich dabei sprachlich so verausgabt. Manche Namen sind pfiffig, viele lustig, manche aber eher unfreiwillig komisch oder gar haarsträubend (ja, ein Wortspiel musste einfach sein) – hier ist eine Auswahl, die mir in den letzten Monaten vor die Kamera gekommen ist.

Friseurnamen mit Pfiff

Friseurnamen-Haareszeit

Friseurnamen-Schnitt und Farbenrausch

Komische Friseurnamen

Friseurnamen-Hairstyling by Uschi

Friseurnamen-Kat Haa Rina

Friseurnamen-Alpenkamm

Bei diesem Namen habe ich erst gar nicht begriffen, worum es geht:

Friseurnamen-Schnittpunkt

Und das ist ein für mich haarsträubender Name:

Friseurnamen-Kaiserschnitt

Also bei „Kaiserschnitt“ habe ich als Mutter einfach keine positiven Assoziationen …

Briefprofi Judith hat sich ja auch schon einmal über einen etwas eigenartig betitelten Salon amüsiert. Nämlich hier.

Möchten Sie mit uns ein wenig Haare spalten? An welchen Friseurnamen sind Sie schon einmal hängengeblieben? Ich freue mich auf Ihre Antworten!

Plasticine cartoon pink fun elephant on a white background

27. Juli 2016
nach Barbara
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Die unwirksame Verneinung oder warum Sie nicht „nicht“ schreiben sollten

Neulich habe ich eine sehenswerte Burgruine besichtigt. Eine große, gut erhaltene Anlage in traumhafter Lage auf einem Berggipfel. Kaum war ich durch das Burgtor geschritten, sah ich aber etwas, das ich nicht erwartet hätte und das auch definitiv nicht dorthin gehört:

Keine Müllablagerung

Was ist hier passiert? Warum schleppen Wanderer ihre vollen, schweren Flaschen und Dosen bis zur Burg hinauf, um dann die leeren, leichten Gefäße an diesem Sehnsuchtsort abzulagern?

Ich denke, dass hier zwei Mechanismen am Werk sind:

1. Menschen reagieren stark auf Bilder – stärker als auf Worte

Zum einen sehen die Fässer wie Mülltonnen aus. Der körperlich wie geistig ermattete Wanderer sieht eine „Mülltonne“ und wirft etwas hinein, ohne groß nachzudenken. Wenn es daneben fällt, denkt er sich höchstens: „Es liegt ja ohnehin schon einiges daneben, da kommt es auf meine Dose auch nicht mehr an …“

2. Das Schild ist als Verneinung und damit unglücklich formuliert.

Keine Verneinung

Sie kennen sicher das Rosa-Elefanten-Phänomen: Sie lesen oder hören die Aufforderung: „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“ Schon sehen Sie vor Ihrem inneren Auge – genau: jedenfalls nicht keinen rosa Elefanten.

Es ist ja nicht so, dass das Gehirn keine Verneinungen verarbeiten könnte. Es braucht nur etwas länger dazu. Wenn aber auf diesem Schild „Keine Mullablagerung“ zu lesen ist (man kann Ü-Pünktchen übrigens notfalls auch von Hand über ein u malen, so wird aus dem Mull schnell (k)ein Müll) und darunter diese Tonnen mit Abfällen stehen, dann bleibt offensichtlich bei vielen Leuten nur „Müllablagerung!“ hängen. Die machen sie prompt auch brav.

Mein Rat an die Burgenverwaltung wäre daher: Verzichten Sie auf die unwirksame Verneinung

Räumen Sie die Tonnen weg und hängen Sie das Schild ab. Dann kommen sowieso viel weniger Leute auf die Idee, ihren Müll abzuladen. Falls das doch jemand tut, formulieren Sie eine klare Aufforderung ohne Negation:

„Dies ist ein historischer Ort, den viele Menschen sehen möchten. Bitte nehmen Sie leere Flaschen und andere Abfälle wieder mit, wenn Sie ihn verlassen. Sie können sie in den Mülltonnen am Parkplatz entsorgen.“

Burgruine-Ehrenberg

Was können Sie daraus für Ihre Geschäftskorrespondenz lernen?

Sie machen es dem Leser leichter und erzielen eher die von Ihnen gewünschte Wirkung, wenn Sie statt einer Verneinung eine konkrete Aufforderung formulieren.

Beispiel: Statt …

Bitte parken Sie wegen der Gefahr der Verkehrsbehinderung nicht direkt vor dem Firmengebäude, sondern nutzen Sie das Parkhaus gegenüber.

oder

Bitte versäumen Sie es nicht, sich bis zum … zur Weihnachtsfeier verbindlich anzumelden.

schreiben Sie:

Bitte parken Sie im Parkhaus gegenüber. Auf der Straße abgestellte Fahrzeuge behindern den Verkehr.

bzw.

Bitte melden Sie sich bis zum … verbindlich zur Weihnachtsfeier an. Wir freuen uns auf Sie!

20. Juli 2016
nach Judith
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Ein Schelm, der Böses dabei denkt …

Kirchenopfer-IMG_0732-verkleinert

Nanu? Führt die katholische Kirche jetzt systematisch Buch über sämtliche Opfer der jüngsten Missbrauchsskandale? Die Aufschrift dieses Formularbuches aus unserer Sakristei ließe dies fast vermuten. Aber zum Glück sind die hier eingetragenen „Opfer“ lediglich Münzen und Scheine, die im Klingelbeutel gelandet sind. Mit „Kirchenopfer“ ist nämlich die sonntägliche Kollekte gemeint …