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Wichtiges hervorheben: Wie geht das am besten?

Hervorhebungen können unseren Lesern nützen. Dabei haben wir die Wahl aus mehreren Möglichkeiten:

Hervorhebungen
Fanden Sie es einfach, die ersten beiden Sätze dieses Textes zu lesen? Wahrscheinlich nicht. Sechs Hervorhebungen in zwei Sätzen, und die auch noch in fünf unterschiedlichen Formatierungen – hier findet das Auge keine Ankerpunkte, sondern der Leser bleibt irritiert mit der Frage zurück: „Ja, was ist denn jetzt das wirklich Wichtige?“

Hervorhebungen sind nur dann nützlich, wenn sie sehr gezielt eingesetzt werden

Überlegen Sie zunächst, was Sie mit Ihrem Schreiben erreichen wollen. Welche Inhalte sind dafür entscheidend? Was sollen Ihre Leser auf einen Blick erfassen, selbst wenn sie das Schreiben nur überfliegen? Diese Punkte heben Sie hervor – und nur diese.

Welche Inhalte das sind, hängt von der Art und Zielsetzung Ihres Schreibens ab. In einem Werbebrief heben Sie die zentralen Nutzenargumente und eventuell den Preis für Ihr Produkt hervor, in einer Buchungsbestätigung die Eckdaten der Buchung, in einer Veranstaltungsankündigung Thema, Ort und Zeit der Veranstaltung.

Gut geeignet sind Kursivschrift, Fettdruck, Farbe und Zentrieren, gerne auch Kombinationen davon.

Wenn Sie sich für eine Hervorhebungsfarbe entscheiden, dann am besten für ein kräftiges und gefettetes Rot oder Blau; alles andere ist eher schlecht lesbar. Wenn Sie es einfach und prägnant zugleich wollen, formatieren Sie Hervorhebungen fett und zentriert. Eine Leerzeile vor und nach einem solchen Kerninhalt hebt seine Bedeutung zusätzlich hervor. Daran bleibt Ihr Leser garantiert hängen.

Wetten?

Hervorhebungen-fett+zentriert

Mein Rat: Entscheiden Sie sich für eine, höchstens zwei Arten der Hervorhebung und wenden Sie diese durchgehend an. Ein Sammelsurium verschiedener Schriften, Größen, Farben usw. wirkt chaotisch und unprofessionell.

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