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]]>Natürlich können Sie das oft im Rahmen eines Telefonats oder persönlichen Gesprächs tun, wenn es sich gerade ergibt. Andernfalls schreiben Sie eben eine eigene E-Mail oder verfassen sogar ein paar handschriftliche Zeilen, je nach der Bedeutung des Gefallens, den Ihnen die jeweilige Person erwiesen hat.
Das gehört in ein Dankschreiben:
Tipp: Verzichten Sie bei Dankschreiben auf den Betreff und die „freundlichen Grüße“. Das würde zu geschäftsmäßig und unpersönlich wirken.
Musterformulierung: Dankschreiben an eine Kundin, die eine Empfehlung ausgesprochen hat
Liebe Frau …,
heute hat uns Frau … den Auftrag für … erteilt. Sie hat sich dabei ausdrücklich auf Sie berufen und betont, dass Ihre Referenz ausschlaggebend dafür war, sich an uns zu wenden.
Vielen Dank für diese liebenswürdige Empfehlung! Ich freue mich sehr darüber, dass Sie als Kundin mit unseren Leistungen so zufrieden sind, dass Sie uns an befreundete Unternehmen/Personen weiterempfehlen. Wir arbeiten sehr gerne für Sie und werden auch zukünftig unser Bestes geben, um Sie zufriedenzustellen.
Mit herzlichen Grüßen
Weitere Muster für Dankschreiben zu verschiedenen Anlässen finden Sie in meinem Ratgeber Kundenorientierte Korrespondenz, den Sie hier direkt beim Verlag versandkostenfrei bestellen können.
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]]>Der Beitrag Phishing mit Fehlern: Rechtschreibfehler kosten Glaubwürdigkeit erschien zuerst auf www.diebriefprofis-blog.de.
]]>Diese Nachricht habe ich heute in meinem E-Mail-Postfach gefunden:
Erneute bestätigung ihres kundenkontos
Sehr geehrte Frau Barbara Kettl-Römer,
wir, die Sicherheitsabteilung von PayPal, sind stets bemüht Ihnen die höchstmögliche Stufe an Sicherheit zu bieten.
Aus diesem Grund ist es nötig, Ihre Daten erneut zu bestätigen. Nur so können wir Missbrauch durch Dritte ausschließen.
Diese werden mit Ihrer alten Eingabe verglichen und sollten diese übereinstimmen, können Sie Ihr PayPal-Konto problemlos weiterhin nutzen.
Das Ganze sah ziemlich echt aus, der Absender lautete [email protected], die Firmenfarbe stimmte auch – und woran bin ich hängengeblieben? Natürlich an den beiden Rechtschreibfehlern im Betreff. Ich habe daher den Betreff kopiert und in meine Suchmaschine eingegeben und bin prompt auf der Seite der Verbraucherzentrale NRW gelandet, die vor dieser Phishing-Mail warnte. Ich gebe zu, ich hätte mir sowieso gedacht, dass PayPal nicht ständig nach Bestätigungen fragt, aber tatsächlich war es nicht der Inhalt, sondern die fehlerhafte Schreibung in der Betreffzeile, die mich zuerst alarmiert hat. (Übrigens fehlt nach „bemüht“ noch ein Komma und den letzten Satz könnte man sprachlich auch noch deutlich verbessern.)
Fazit: Wenn Sie Phishing betreiben wollen, erhöhen Sie Ihre Erfolgschancen, wenn Sie orthografisch korrekt schreiben. Wesentlich lieber ist es uns allerdings, wenn Sie stattdessen ausschließlich inhaltlich einwandfreie Schreiben mit ehrlichen Absichten verfassen.
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]]>Der Beitrag Meine E-Mail-Tipps im ZDF erschien zuerst auf www.diebriefprofis-blog.de.
]]>Sie wollen auch sehen, welche Tipps ich zum Thema E-Mails zum Besten gegeben habe? Hier ist der Link. Für alle Ungeduldigen: Eingeblendet werde ich ab Minute 1:11.
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]]>Der Beitrag E-Mail, e-mail, eMail, Email … welche Schreibweise ist denn richtig? erschien zuerst auf www.diebriefprofis-blog.de.
]]>Konkret sind hier drei Rechtschreibregeln im Spiel:
1. Substantive schreibt man im Deutschen groß, auch wenn sie aus einer Fremdsprache stammen, in der sie kleingeschrieben werden.
Das gilt für die englische Queen genauso wie für den römischen Imperator oder den französischen Gouverneur.
2. In Aneinanderreihungen mit Wortgruppen setzt man Bindestriche zwischen die einzelnen Wörter. Das gilt auch, wenn Buchstaben, Ziffern oder Abkürzungen Teile einer Zusammensetzung sind.
Das betrifft zum Beispiel den 08/15-Koch, der 100-prozentig kein Drei-Sterne-Restaurant führen kann.
3. Für Fremdwörter gilt: Bei mehrteiligen Substantiven werden das erste Wort und die substantivischen Bestandteile großgeschrieben.
Das hat der Tour-de-France-Gewinner mit der Couch-Potato gemeinsam.
Damit ist klar: Nur die E-Mail ist richtig geschrieben.
Besagte Regeln betreffen natürlich auch das E-Mail-Konto bzw. E-Mail-Account, das E-Mail-Postfach und die E-Mail-Adresse.
Falls Sie für das Schreiben einer E-Mail ein Verb benutzen möchten, greift allerdings die Regel, nach der Verben im Deutschen kleingeschrieben werden: Sie könnten also e-mailen, wobei der DUDEN findet, man könne durchaus auch emailen. Wenn Sie fertig sind, wurde die Nachricht geemailt.
„Email“ ist dagegen im Zusammenhang mit elektronischer Post immer falsch, denn dieses aus dem Französischen eingedeutschte Fremdwort (frz. Emaille) bezeichnet eine keramische Verbindung, mit der man Töpfe oder andere Gefäße überziehen kann. Das passende Verb dazu heißt übrigens emaillieren und anschließend ist das gute Stück dann emailliert. Ich finde das sehr hübsch. Aber das ist ein anderes Thema.
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